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Wie kann das Geldvermögen reduziert werden?

Wie kann das Geldvermögen reduziert werden?

1. Einleitung:

Die Schweiz gilt als eines der reichsten Länder der Welt. Die Bankkonten sind gut gefüllt, die Immobilienpreise hoch und das gesamte Geldvermögen der privaten Haushalte erreicht immer neue Rekordwerte. Gleichzeitig gehört die Schweiz aber auch zu den Ländern mit der höchsten privaten Verschuldung überhaupt – insbesondere bei Hypotheken. Genau darin liegt ein Widerspruch, der in der öffentlichen Diskussion kaum thematisiert wird.

Denn hohe Geldvermögen entstehen im heutigen Finanzsystem nicht einfach „aus dem Nichts“. Hinter einem grossen Teil der Guthaben stehen gleichzeitig Schulden. Jeder Franken auf einem Bankkonto hat auf der anderen Seite fast immer eine entsprechende Verpflichtung. Besonders sichtbar wird dies auf dem Schweizer Immobilienmarkt: Wenn Banken neue Hypotheken vergeben, schaffen sie gleichzeitig neues Buchgeld. Die steigenden Immobilienpreise der letzten Jahrzehnte gingen deshalb Hand in Hand mit einer immer grösseren Verschuldung der Haushalte.

Viele Menschen empfinden hohe Geldvermögen automatisch als Zeichen von Wohlstand und Stabilität. Doch was passiert, wenn dieser Wohlstand zunehmend auf Schulden basiert? Was geschieht, wenn Immobilienpreise nur deshalb weiter steigen können, weil immer höhere Kredite aufgenommen werden müssen? Und wie stabil bleibt ein System, das dauerhaft auf immer mehr Verschuldung angewiesen ist?

Die Folgen zeigen sich bereits heute. Junge Familien können sich Wohneigentum oft kaum noch leisten. Immer grössere Teile des Einkommens fliessen in Wohnkosten oder Zinszahlungen. Gleichzeitig profitieren Besitzer bestehender Vermögenswerte von der Entwicklung, während Menschen ohne Immobilien oder grosse Kapitalanlagen zunehmend zurückfallen. Die Vermögensunterschiede wachsen – obwohl die Gesamtvermögen in der Schweiz weiter steigen.

Politik, Banken und Zentralbanken stehen dabei vor einem schwierigen Dilemma. Einerseits soll das Wirtschaftswachstum erhalten bleiben. Andererseits bergen hohe Schulden und aufgeblähte Vermögenspreise erhebliche Risiken für die Stabilität des Finanzsystems. Genau deshalb stellt sich eine entscheidende Frage:

Wie kann das Geldvermögen in einer Volkswirtschaft reduziert werden, ohne gleichzeitig einen wirtschaftlichen Schock auszulösen?

Die Möglichkeiten reichen von höheren Zinsen über strengere Kreditregeln bis hin zu steuerlichen Reformen oder grundlegenden Veränderungen im Geldsystem selbst. Einige Vorschläge wirken moderat, andere würden tief in den Immobilienmarkt und die Kreditvergabe eingreifen. Doch je länger hohe Verschuldung als Normalzustand akzeptiert wird, desto schwieriger könnte eine spätere Korrektur werden.

Der folgende Artikel beleuchtet verschiedene Ansätze, wie die Schweiz hohe Geldvermögen und die damit verbundene Verschuldung reduzieren könnte – sachlich, kritisch und mit Blick auf die grundlegenden Mechanismen unseres heutigen Geldsystems.

2. Analyse der aktuellen Lage

Um zu verstehen, wie Geldvermögen reduziert werden könnte, muss zuerst verstanden werden, wie Geldvermögen überhaupt entsteht. Genau an diesem Punkt unterscheidet sich die Realität des heutigen Geldsystems stark von der Vorstellung vieler Menschen.

Die meisten Franken im Umlauf wurden nicht von der Schweizerischen Nationalbank als Bargeld gedruckt, sondern durch Kreditvergabe der Banken geschaffen. Immer wenn eine Geschäftsbank eine Hypothek vergibt, entsteht gleichzeitig neues Buchgeld auf dem Konto des Kreditnehmers. Für den Käufer eines Hauses entsteht damit ein Guthaben, für die Bank eine Forderung und für den Schuldner eine langfristige Verpflichtung. Geldvermögen und Schulden entstehen also gemeinsam.

Besonders deutlich zeigt sich dieser Mechanismus im Schweizer Immobilienmarkt. Über Jahrzehnte führten tiefe Zinsen, lockere Finanzierungsbedingungen und steigende Immobilienpreise zu einer enormen Ausweitung der Hypotheken. Für Banken sind Hypotheken attraktiv, weil Immobilien als relativ gut verwertbare Sicherheiten gelten und Hypotheken gleichzeitig stabile Zinserträge ermöglichen. Entsprechend gross ist der Anteil der Hypotheken in den Bankbilanzen geworden.

Das Resultat ist ein System, das stark von steigenden Vermögenspreisen abhängig geworden ist. Höhere Immobilienpreise ermöglichen grössere Kredite, grössere Kredite erhöhen wiederum die Geldmenge und zusätzliche Liquidität kann die Preise weiter antreiben. Dadurch entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf steigender Immobilienpreise.

Gleichzeitig wird oft übersehen, dass hohe Geldvermögen in der Gesamtwirtschaft nicht isoliert betrachtet werden können. Wenn private Haushalte hohe Guthaben besitzen, stehen diesen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene meist ebenso hohe Schulden gegenüber – entweder bei anderen Haushalten, Unternehmen oder dem Staat. Würden grosse Teile der Schulden plötzlich zurückbezahlt, würde gleichzeitig auch ein erheblicher Teil der umlaufenden Geldmenge verschwinden.

Genau darin liegt die Schwierigkeit. Einerseits warnen Ökonomen und Behörden regelmässig vor den Risiken einer zu hohen Verschuldung und überhitzter Immobilienmärkte. Andererseits basiert ein erheblicher Teil des heutigen Wirtschaftssystems genau auf dieser kreditfinanzierten Geldschöpfung. Würde die Kreditvergabe stark gebremst oder müssten Hypotheken massiv reduziert werden, könnte dies sinkende Immobilienpreise, schwächeren Konsum und wirtschaftliche Verwerfungen auslösen.

Hinzu kommt ein politisches Spannungsfeld. Viele Eigentümer profitieren von steigenden Immobilienwerten und haben wenig Interesse an sinkenden Preisen. Banken verdienen an hohen Hypothekarvolumen. Die Kantone profitieren direkt über Steuereinnahmen (Vermögenssteuer, Grundstücksgewinnsteuer) und wirtschaftliche Aktivität. Gleichzeitig tragen jedoch vor allem jüngere Generationen und Menschen ohne Vermögenswerte die Nachteile des Systems.

Die Schweiz befindet sich damit in einer Situation, in der hohe Geldvermögen einerseits als Zeichen von Wohlstand gelten, andererseits aber zunehmend Ausdruck eines Systems sind, das ohne wachsende Verschuldung kaum noch stabil funktioniert. Genau deshalb stellt sich immer dringender die Frage, welche Möglichkeiten überhaupt existieren, um Geldvermögen und Schulden kontrolliert zu reduzieren – ohne eine schwere wirtschaftliche Krise auszulösen.

3. Hauptteil

3.1 Kreditrückzahlung: Der direkte Weg zur Geldvernichtung

Die direkteste Möglichkeit, Geldvermögen in einer Volkswirtschaft zu reduzieren, besteht in der Rückzahlung von Krediten. Was zunächst banal klingt, gehört zu den zentralen Mechanismen des heutigen Geldsystems – wird in der öffentlichen Diskussion jedoch kaum thematisiert.

Denn wenn ein Kredit zurückbezahlt wird, verschwindet nicht nur die Schuld. Gleichzeitig verschwindet auch das zuvor geschaffene Buchgeld wieder aus dem System. Genau deshalb sprechen manche Ökonomen davon, dass Banken bei der Kreditvergabe Geld „erschaffen“ und bei der Rückzahlung wieder „vernichten“.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht den Mechanismus:
Vergibt eine Bank eine Hypothek über 800’000 CHF für den Kauf eines Hauses, entsteht auf dem Konto des Verkäufers gleichzeitig ein entsprechendes Guthaben. Die Geldmenge in der Wirtschaft steigt dadurch an. Wird die Hypothek später schrittweise amortisiert, reduziert sich parallel dazu auch die umlaufende Geldmenge.

Gerade in der Schweiz ist dieser Zusammenhang besonders relevant. Die Hypothekarschulden gehören im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zu den höchsten weltweit. Ein grosser Teil der heutigen Geldvermögen basiert deshalb indirekt auf dem stark gewachsenen Immobilien- und Hypothekarmarkt der vergangenen Jahrzehnte.

3.1.1 Hypotheken als zentraler Hebel

Da Hypotheken den grössten Teil der privaten Verschuldung ausmachen, wäre ihre Rückführung der wirksamste Hebel zur Reduktion von Geldvermögen. Genau hier zeigt sich jedoch ein grundlegendes Problem des heutigen Systems:
Viele politische und steuerliche Rahmenbedingungen fördern hohe Hypotheken sogar bewusst.

Besonders der steuerliche Schuldzinsabzug setzt seit Jahren Anreize, Hypotheken möglichst lange bestehen zu lassen. Gleichzeitig argumentieren viele Banken, dass eine vollständige Rückzahlung finanziell wenig attraktiv sei, solange Hypothekarzinsen tief bleiben und Kapital anderweitig investiert werden könne.

Das Resultat:
Viele Eigentümer amortisieren ihre Hypotheken nur minimal. Dadurch bleiben sowohl die Schulden als auch die entsprechende Geldmenge dauerhaft im System bestehen.

Mit der Abschaffung des Eigenmietwertes soll auch der Schuldzinsenabzug gestrichen werden. Dadurch wird zumindest ein falscher Anreiz abgeschafft.

3.1.2 Freiwillige oder erzwungene Amortisation?

Grundsätzlich könnten Haushalte ihre Schulden freiwillig stärker reduzieren. In der Praxis geschieht dies jedoch oft nur begrenzt. Viele Eigentümer bevorzugen es, vorhandenes Kapital in Wertschriften, Vorsorgeprodukte oder zusätzliche Immobilien zu investieren, statt Hypotheken konsequent zurückzuzahlen.

Deshalb stellt sich die Frage, ob stärkere Anreize oder sogar regulatorische Vorgaben notwendig wären.

Mögliche Massnahmen könnten sein:

  • höhere verpflichtende Amortisationen,

  • strengere Laufzeitbegrenzungen,

  • oder langfristig sogar die Pflicht zur vollständigen Rückzahlung von Hypotheken bis zur Pensionierung.

Solche Vorschläge wären politisch umstritten, könnten aber den Schuldenaufbau deutlich bremsen.

3.1.3 Steuerliche Anreize für Schuldenabbau

Statt nur auf Zwang zu setzen, könnte der Staat auch positive Anreize schaffen.

Denkbar wären beispielsweise:

  • teilweise steuerliche Abzüge auf Amortisationszahlungen,

  • steuerfreie Verwendung von Geldern aus der 3. Säule zur Hypothekenreduktion,

  • oder Einschränkungen beim Schuldzinsabzug. Gilt mit der Abschaffung des Eigenmietwertes ab 2028/2029

Damit würde schuldenfreies Wohneigentum gegenüber dauerhaft hoher Verschuldung attraktiver gemacht.

Besonders interessant wäre eine Umkehr der heutigen Logik:
Aktuell profitieren viele Eigentümer vermeintlich steuerlich davon, hohe Schulden zu behalten. Künftig könnten gezielt jene belohnt werden, die ihre Verschuldung reduzieren.

3.1.4 Die Schattenseite der Entschuldung

So sinnvoll Schuldenabbau auf den ersten Blick erscheinen mag, bringt er auch Risiken mit sich.

Wenn grosse Teile der Hypotheken gleichzeitig zurückgeführt würden, könnte dies die umlaufende Geldmenge spürbar reduzieren. Weniger Liquidität bedeutet oft:

  • geringere Nachfrage,

  • schwächere Konsumaktivität,

  • sinkende Immobilienpreise,

  • und möglicherweise wirtschaftliche Abschwächung.

Genau deshalb vermeiden viele Staaten und Zentralbanken abrupte Entschuldungsprozesse. Ein Finanzsystem, das über Jahrzehnte auf stetig steigender Kreditvergabe aufgebaut wurde, reagiert empfindlich auf eine plötzliche Umkehr.

Damit zeigt sich ein grundlegender Zielkonflikt:
Einerseits gelten hohe Schulden langfristig als Risiko für die Finanzstabilität. Andererseits basiert ein grosser Teil des heutigen Wohlstandsmodells genau auf dieser Verschuldung.

Die Rückzahlung von Krediten wäre deshalb zwar der direkteste Weg zur Reduktion von Geldvermögen – gleichzeitig aber auch einer der wirtschaftlich und politisch schwierigsten.

3.2 Höhere Zinsen: Die klassische Methode der Zentralbanken

Wenn Zentralbanken die Geldmenge bremsen oder eine übermässige Verschuldung eindämmen wollen, greifen sie traditionell zu einem der mächtigsten Instrumente überhaupt: den Zinsen. Auch die Schweizerische Nationalbank versucht über ihre Zinspolitik Einfluss auf Kreditvergabe, Konsum, Investitionen und Immobilienmärkte zu nehmen.

Der Grundmechanismus ist vergleichsweise einfach:
Steigen die Leitzinsen der Nationalbank, verteuert sich in der Regel auch die angebliche Refinanzierung der Banken. Diese angeblich höheren Kosten geben die Banken häufig über steigende Hypothekar- und Kreditzinsen an ihre Kunden weiter. Kredite werden dadurch teurer, die Nachfrage nach neuen Hypotheken sinkt und die Dynamik der Geldschöpfung verlangsamt sich.

3.2.1 Warum höhere Zinsen die Geldmenge bremsen können

Im heutigen kreditbasierten Geldsystem entstehen neue Geldguthaben hauptsächlich durch Kreditvergabe. Wenn weniger neue Kredite aufgenommen werden, wächst auch die Geldmenge langsamer oder beginnt im Extremfall sogar zu schrumpfen.

Höhere Zinsen wirken dabei auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

  • Neue Hypotheken werden für Käufer weniger attraktiv.

  • Bestehende Schuldner müssen einen höheren Teil des Einkommens für Zinszahlungen aufwenden.

  • Investitionen werden vorsichtiger kalkuliert.

  • Immobilienpreise geraten unter Druck, weil sich weniger Menschen hohe Kaufpreise leisten können.

Besonders der Immobilienmarkt reagiert empfindlich auf Zinsveränderungen. Bereits relativ kleine Zinsschritte können bei hohen Hypothekarvolumen grosse Auswirkungen auf die monatliche Belastung haben.

Ein Beispiel:
Bei einer Hypothek von 1 Million CHF bedeutet ein Zinsanstieg von 1 % zusätzliche jährliche Kosten von rund 10’000 CHF. Für viele Haushalte ist dies finanziell deutlich spürbar.

3.2.2 Die Schweiz und die Ära der Tiefzinsen

Über viele Jahre befand sich die Schweiz in einer historischen Tiefzinsphase. Teilweise lagen die Leitzinsen sogar im negativen Bereich. Ziel dieser Politik war unter anderem:

  • die Stabilisierung der Wirtschaft,

  • die Verhinderung einer Deflation,

  • sowie die Abschwächung des starken Schweizer Frankens.

Die Nebenwirkungen wurden jedoch zunehmend sichtbar. Tiefe Zinsen führten dazu, dass Kredite extrem günstig wurden. Dadurch stiegen die Immobilienpreise vielerorts massiv an. Gleichzeitig nahmen immer mehr Haushalte hohe Hypotheken auf, weil die laufenden Finanzierungskosten scheinbar problemlos tragbar waren.

Viele Marktteilnehmer gewöhnten sich an die Vorstellung, dass tiefe Zinsen dauerhaft bestehen bleiben könnten. Genau darin liegt jedoch ein Risiko. Denn ein System, das auf dauerhaft billigem Geld aufgebaut wurde, reagiert oft empfindlich auf steigende Finanzierungskosten.

3.2.3 Höhere Zinsen als indirekter Druck zur Entschuldung

Steigende Zinsen wirken nicht nur bremsend auf neue Kredite. Sie erhöhen auch den Druck auf bestehende Schuldner, ihre Verschuldung zu reduzieren.

Wenn Hypotheken teurer werden, entscheiden sich manche Haushalte freiwillig für stärkere Amortisationen. Andere verzichten auf zusätzliche Investitionen oder verschieben Immobilienkäufe. Dadurch kann sich das Wachstum der Geldmenge etwas verlangsamen.

Gleichzeitig steigen jedoch auch die Belastungen für bestehende Eigentümer. Besonders Haushalte mit hohen variablen Hypotheken oder auslaufenden Festhypotheken können durch höhere Zinsen finanziell unter Druck geraten.

Damit entsteht erneut ein Zielkonflikt:
Was aus Sicht der Geldpolitik sinnvoll erscheint, kann für einzelne Haushalte existenzielle Folgen haben.

3.2.4 Risiken steigender Zinsen

Die Geschichte zeigt, dass starke Zinserhöhungen erhebliche wirtschaftliche Folgen auslösen können. Sinkende Immobilienpreise, steigende Zahlungsausfälle und schwächerer Konsum können ganze Volkswirtschaften belasten.

Deshalb bewegen sich Zentralbanken oft auf einem schmalen Grat:

  • Werden die Zinsen zu wenig erhöht, wachsen Schulden und Vermögensblasen weiter.

  • Werden sie zu stark erhöht, drohen Rezessionen und Instabilität im Finanzsystem.

Hinzu kommt ein psychologischer Faktor. Viele Menschen betrachten steigende Immobilienpreise inzwischen fast als Selbstverständlichkeit. Höhere Zinsen könnten dieses Vertrauen erschüttern und zu Unsicherheit an den Märkten führen.

Gerade deshalb sind Zinserhöhungen zwar eines der klassischen Instrumente zur Reduktion von Geldvermögen und Verschuldung – politisch und gesellschaftlich bleiben sie jedoch hochsensibel.

3.3 Liquiditätsabbau durch die Nationalbank

Eine weitere Möglichkeit zur Reduktion von Geldvermögen besteht darin, überschüssige Liquidität direkt aus dem Finanzsystem abzuziehen. Genau hier kommt die Schweizerische Nationalbank ins Spiel. Während Zinserhöhungen die Kreditnachfrage eher indirekt bremsen, kann die Nationalbank auch aktiv Geld aus dem Umlauf entfernen.

Ein wichtiges Instrument dafür ist der Verkauf von Wertpapieren an Nichtbanken, also an normale Bankkunden, Unternehmen oder institutionelle Anleger ausserhalb des eigentlichen Bankensektors. Kauft beispielsweise ein Investor Anleihen oder andere Wertpapiere von der Nationalbank, wird der Kaufpreis über sein Bankkonto bezahlt. Das entsprechende Guthaben verschwindet dadurch aus dem Wirtschaftskreislauf und fliesst zurück zur Nationalbank.

Vereinfacht gesagt:
Die Liquidität im Privatsektor sinkt.

Dieser Mechanismus wirkt oft unsichtbar im Hintergrund, kann aber erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. Denn weniger verfügbare Liquidität bedeutet meist auch:

  • weniger Kapital für Investitionen,

  • vorsichtigere Kreditvergabe,

  • geringere Nachfrage nach Immobilien und Wertschriften,

  • und potenziell sinkende Vermögenspreise.

Besonders nach Jahren expansiver Geldpolitik gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Während der Tiefzinsphase und verschiedener Krisenprogramme haben viele Zentralbanken weltweit enorme Mengen an Liquidität ins Finanzsystem gepumpt. Auch die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank ist stark gewachsen. Dadurch entstand ein Umfeld mit sehr viel verfügbarem Kapital und entsprechend steigenden Preisen bei Immobilien, Aktien und anderen Vermögenswerten.

Ein späterer Liquiditätsabbau wirkt daher oft wie eine Gegenbewegung zu dieser Phase der Geldschöpfung. Die Herausforderung besteht allerdings darin, das Gleichgewicht nicht zu stark zu kippen. Wird zu schnell zu viel Liquidität entzogen, könnten Finanzmärkte unter Druck geraten oder Kreditbedingungen abrupt verschärft werden.

Genau deshalb erfolgt ein solcher Abbau meist schrittweise und vorsichtig. Trotzdem zeigt sich auch hier ein zentraler Zusammenhang des heutigen Geldsystems:
Weniger Liquidität bedeutet langfristig oft auch geringere Vermögenspreise und weniger geldgetriebenes Wachstum.

3.4 Steuerpolitik als Steuerungsinstrument

Neben Zinsen und Geldpolitik kann auch das Steuersystem erheblichen Einfluss auf die Verschuldung und damit indirekt auf die Geldmenge nehmen. Denn Steuern setzen Anreize. Sie beeinflussen, ob sich hohe Schulden finanziell lohnen oder ob schuldenfreies Eigentum attraktiver wird.

Gerade in der Schweiz existieren seit Jahren steuerliche Regelungen, die hohe Hypotheken indirekt begünstigen. Besonders der Schuldzinsabzug spielt dabei eine zentrale Rolle. Hauseigentümer können Hypothekarzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehen. Dadurch wird Verschuldung steuerlich attraktiver, als wenn Immobilien vollständig abbezahlt würden.

Das führt zu einer bemerkenswerten Situation:
Viele Eigentümer könnten ihre Hypotheken theoretisch stärker reduzieren, verzichten jedoch darauf, weil hohe Schulden steuerlich Vorteile bringen. Das bestehende System belohnt damit teilweise jene, die langfristig verschuldet bleiben.

Dies obwohl die Rechnung eigentlich nicht aufgeht. Wenn jemand z.B. 10'000 CHF als Zinsen an die Bank zahlt, kann er dadurch je nach Wohnort bis zu 4'500 CHF an Steuern sparen. Also 10'000 CHF zahlen um 4'500 zu sparen.

Hinzu kommt der sogenannte Eigenmietwert. Eigentümer müssen in der Schweiz ein fiktives Einkommen versteuern, weil sie ihre eigene Immobilie selbst nutzen. Gleichzeitig können aber Schuldzinsen abgezogen werden. Dadurch entsteht ein komplexes System, das vielfach kritisiert wird und den Anreiz zur vollständigen Amortisation zusätzlich schwächen kann.

Eine Reform dieser Regelungen könnte deshalb gezielt dazu genutzt werden, den Schuldenabbau attraktiver zu machen.

Denkbare Massnahmen wären:

  • eine schrittweise Begrenzung des Schuldzinsabzugs,

  • steuerliche Vorteile für Amortisationszahlungen,

  • oder eine Reform beziehungsweise Abschaffung des Eigenmietwerts.

Besonders interessant wäre ein Modell, bei dem ein Teil der Hypothekenrückzahlung direkt vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden könnte. Damit würde nicht länger die Verschuldung belohnt, sondern der Schuldenabbau selbst.

Auch Vorsorgegelder könnten stärker eingebunden werden. So wäre denkbar, dass Gelder aus der 3. Säule steuerfrei oder steuerbegünstigt für die Amortisation verwendet werden dürften. Dadurch könnten Haushalte ihre Hypotheken schneller reduzieren, ohne gleichzeitig hohe Steuerbelastungen auf Kapitalbezüge tragen zu müssen.

Steuerliche Veränderungen hätten allerdings nicht nur Auswirkungen auf Eigentümer, sondern auch auf den Immobilienmarkt insgesamt. Würden hohe Hypotheken weniger attraktiv, könnte die Nachfrage nach stark fremdfinanzierten Immobilien sinken. Langfristig könnte dies das Wachstum der Immobilienpreise bremsen.

Genau darin liegt jedoch die politische Brisanz. Viele Haushalte, Banken und Investoren haben sich über Jahrzehnte an ein System gewöhnt, das steigende Immobilienpreise und hohe Verschuldung begünstigt. Änderungen im Steuerrecht würden deshalb direkt in bestehende Vermögensstrukturen eingreifen.

Trotzdem zeigt sich:
Steuern sind weit mehr als reine Einnahmequellen des Staates. Sie können gezielt genutzt werden, um das Verhalten von Haushalten, Banken und Investoren zu steuern – und damit indirekt auch die Entwicklung von Geldvermögen und Schulden beeinflussen.

Der Eigenmietwert und der Schuldzinsenabzug für selbstbewohntes Eigentum soll per 2028/2029 abgeschafft werden.

3.5 Regulierung der Banken: Steuerung der Kreditvergabe

Neben Zinsen und Steuerpolitik spielt auch die Regulierung der Banken eine zentrale Rolle bei der Frage, wie stark die Verschuldung in einer Volkswirtschaft wächst. Denn Geschäftsbanken entscheiden im heutigen Geldsystem massgeblich darüber, wie viele neue Kredite entstehen – und damit auch, wie stark sich die Geldmenge ausweitet.

Besonders im Immobilienbereich haben regulatorische Vorgaben grossen Einfluss. Je einfacher Banken Hypotheken vergeben können, desto stärker wachsen Kreditvolumen, Immobilienpreise und letztlich auch die umlaufende Geldmenge. Umgekehrt kann eine strengere Regulierung den Schuldenaufbau gezielt bremsen.

3.5.1 Strengere Belehnungsvorschriften

Eine Möglichkeit wäre die Senkung der maximalen Belehnung von Immobilien. Heute sind bei selbstgenutztem Wohneigentum oft Finanzierungen von bis zu rund 80 Prozent des Immobilienwertes möglich. Dadurch können auch Käufer mit vergleichsweise wenig Eigenkapital hohe Kredite aufnehmen.

Würde die maximal zulässige Belehnung beispielsweise auf 50 Prozent reduziert, müssten Käufer deutlich mehr Eigenmittel einbringen. Das hätte mehrere Folgen:

  • Die Nachfrage nach stark kreditfinanzierten Immobilien würde sinken.

  • Banken könnten weniger neues Buchgeld durch Hypotheken schaffen.

  • Immobilienpreise würden langfristig vermutlich langsamer steigen.

Gleichzeitig würde Wohneigentum für viele Haushalte noch schwerer erreichbar. Genau deshalb wären solche Massnahmen politisch hoch umstritten. Andererseits wäre es bei sinkenden Immobilienpreisen wieder einfacher möglich Eigentum zu erwerben.

3.5.2 Höhere Anforderungen an die Tragbarkeit

Bereits heute prüfen Banken, ob ein Haushalt die laufenden Kosten einer Hypothek langfristig tragen kann. Dabei wird meist mit kalkulatorischen Zinssätzen gerechnet, die deutlich über den aktuellen Marktzinssätzen liegen.

Diese Regeln könnten weiter verschärft werden:

  • strengere Einkommensanforderungen,

  • tiefere zulässige Belastungsquoten,

  • oder konservativere Bewertungen von Immobilien.

Dadurch würden riskante Finanzierungen reduziert und die Gefahr einer Immobilienblase könnte sinken.

3.5.3 Verpflichtende stärkere Amortisation

Ein weiterer Ansatz wäre die Einführung verbindlicherer Rückzahlungsregeln. Heute müssen viele Hypotheken nur teilweise amortisiert werden. Ein grosser Teil der Schulden bleibt deshalb dauerhaft bestehen.

Der Staat oder die Finanzmarktaufsicht könnten Banken verpflichten,

  • höhere jährliche Amortisationen zu verlangen,

  • oder langfristig sogar eine vollständige Rückzahlung der Hypothek vorzuschreiben.

Dadurch würde nicht nur die Verschuldung sinken, sondern gleichzeitig auch ein Teil der Geldmenge wieder aus dem System verschwinden.

3.5.4 Höhere Risikogewichtung für Hypotheken

Auch über die Eigenkapitalvorschriften lassen sich Anreize verändern. Wenn Hypotheken regulatorisch als riskanter eingestuft werden, müssen Banken mehr Eigenkapital hinterlegen. Kredite werden dadurch für Banken teurer und weniger attraktiv.

Gerade nach Jahren stark steigender Immobilienpreise diskutieren Aufsichtsbehörden immer wieder darüber, ob die Risiken am Immobilienmarkt unterschätzt werden. Höhere Risikogewichtungen könnten deshalb gezielt dazu dienen, das Hypothekenwachstum zu bremsen.

3.5.5 Der zentrale Zielkonflikt

Alle regulatorischen Massnahmen haben jedoch eine gemeinsame Schattenseite:
Sie bremsen nicht nur die Verschuldung, sondern oft auch das Wirtschaftswachstum und die Dynamik des Immobilienmarktes.

Genau deshalb bewegen sich Politik, Banken und Aufsichtsbehörden in einem dauernden Spannungsfeld. Einerseits sollen Finanzkrisen verhindert werden. Andererseits basiert ein erheblicher Teil des heutigen Wohlstandsmodells auf leicht verfügbarem Kredit und steigenden Vermögenspreisen.

Die Regulierung der Banken wird damit zu einer der entscheidenden Stellschrauben im heutigen Geldsystem – und gleichzeitig zu einem politischen Kampf um die Frage, wie viel Verschuldung eine Volkswirtschaft langfristig überhaupt verkraften kann.

3.6 Bezug zur Vollgeld-Initiative: Weniger Schulden durch ein anderes Geldsystem?

Die bisherigen Vorschläge bewegen sich alle innerhalb des heutigen Geldsystems. Sie versuchen, Verschuldung und Geldmenge über Zinsen, Steuern oder strengere Regulierung zu beeinflussen. Doch manche Kritiker stellen eine grundlegendere Frage:
Was wäre, wenn das Problem bereits bei der Art entsteht, wie Geld überhaupt geschaffen wird?

Genau an diesem Punkt setzte die Vollgeld-Initiative an. Die Initiative sorgte in der Schweiz und international für Aufmerksamkeit, weil sie das bestehende System der Geldschöpfung grundlegend verändern wollte.

3.6.1 Die Kernidee des Vollgelds

Im heutigen System schaffen Geschäftsbanken den grössten Teil des Geldes selbst – vor allem durch Kreditvergabe. Immer wenn eine Bank einen Kredit vergibt, entsteht gleichzeitig neues Buchgeld auf dem Konto des Kreditnehmers.

Die Vollgeld-Idee wollte dieses Prinzip teilweise durchbrechen. Künftig sollte nur noch die Schweizerische Nationalbank neues elektronisches Geld schaffen dürfen. Geschäftsbanken hätten Kredite aus bereits vorhandenem Geld bzw. aus echten Spargeldern finanzieren müssen.

Die Befürworter argumentierten:
Wenn Banken nicht mehr nahezu unbegrenzt neues Buchgeld erzeugen könnten, würde auch die kreditgetriebene Ausweitung von Geldvermögen gebremst. Besonders Immobilienblasen könnten dadurch langfristig weniger stark wachsen.

3.6.2 Weniger Kreditwachstum – weniger Geldvermögen?

Tatsächlich berührt die Vollgeld-Debatte einen zentralen Punkt des heutigen Systems:
Ein grosser Teil der Geldvermögen existiert nur deshalb, weil gleichzeitig immer mehr Schulden entstehen.

Würde die Geldschöpfung stärker von der Kreditvergabe getrennt, könnte sich die Dynamik verändern:

  • Banken würden Kredite vorsichtiger vergeben,

  • die Geldmenge würde langsamer wachsen, oder im Vergleich zu heute sogar sinken.

  • und Vermögenspreise könnten weniger stark durch billiges Kreditgeld angetrieben werden.

Gerade im Schweizer Immobilienmarkt hätte dies möglicherweise erhebliche Auswirkungen gehabt. Hypotheken wären tendenziell schwieriger oder teurer erhältlich geworden. Dadurch hätte sich die Verschuldung langfristig stabilisieren oder sogar reduzieren können.

3.6.3 Kritik und Unsicherheiten

Gegner der Vollgeld-Initiative warnten allerdings vor erheblichen Risiken. Kritiker argumentierten, dass ein solches System:

  • Kredite verteuern könnte,

  • das Wirtschaftswachstum bremsen würde,

  • und unvorhersehbare Folgen für Banken und Finanzmärkte hätte.

Auch die Frage blieb offen, ob Finanzakteure nicht neue Wege gefunden hätten, um kreditähnliche Geldschöpfung ausserhalb des klassischen Bankensystems zu betreiben.

Hinzu kommt:
Selbst ein Vollgeldsystem würde Schulden nicht vollständig verhindern. Unternehmen, Haushalte und Staaten könnten weiterhin Kredite aufnehmen. Die grundlegende wirtschaftliche Dynamik von Investitionen und Finanzierung würde also bestehen bleiben.

3.6.4 Warum die Debatte trotzdem relevant bleibt

Obwohl die Vollgeld-Initiative 2018 deutlich abgelehnt wurde, bleibt die dahinterliegende Diskussion aktuell. Denn viele der heutigen Probleme – hohe Immobilienpreise, starke Vermögensinflation und wachsende Verschuldung – stehen direkt mit der kreditbasierten Geldschöpfung in Verbindung.

Die zentrale Frage lautet deshalb weiterhin:
Soll die Geldschöpfung primär durch private Banken erfolgen, oder braucht es langfristig mehr demokratische Kontrolle über die Entstehung von Geld?

Auch wenn Vollgeld keine einfache Lösung für alle Probleme wäre, hat die Debatte zumindest eines sichtbar gemacht:
Unser heutiges Geldsystem ist kein Naturgesetz. Es ist das Resultat politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen – und könnte theoretisch auch anders organisiert werden.

4. Schlussfolgerung und Ausblick

Die Frage, wie Geldvermögen reduziert werden kann, führt letztlich direkt zum Kern des heutigen Geldsystems. Denn hohe Geldvermögen entstehen nicht isoliert, sondern fast immer gemeinsam mit Schulden. Besonders in der Schweiz zeigt sich dieser Zusammenhang deutlich: Der enorme Ausbau des Hypothekarmarktes hat nicht nur die Immobilienpreise steigen lassen, sondern gleichzeitig auch die Geldmenge und die privaten Vermögen stark ausgeweitet.

Genau darin liegt die grosse Herausforderung. Solange ein grosser Teil des Wirtschaftswachstums auf kreditfinanzierter Geldschöpfung basiert, wird jede ernsthafte Reduktion von Schulden automatisch auch Auswirkungen auf Vermögenspreise, Konsum und wirtschaftliche Dynamik haben. Es existiert deshalb keine völlig schmerzfreie Lösung.

Höhere Zinsen können die Kreditvergabe bremsen, belasten aber Haushalte und Unternehmen. Strengere Regulierung kann Finanzblasen eindämmen, erschwert jedoch den Zugang zu Wohneigentum. Steuerliche Reformen könnten Anreize zum Schuldenabbau schaffen, würden aber bestehende Interessen und Vermögensstrukturen direkt treffen. Und grundlegende Reformideen wie die Vollgeld-Initiative zeigen zwar alternative Denkansätze auf, werfen gleichzeitig aber neue wirtschaftliche und politische Fragen auf.

Trotzdem dürfte die Diskussion in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Denn ein System, das dauerhaft auf immer höheren Schulden basiert, wird langfristig zunehmend instabil. Besonders dann, wenn Immobilienpreise schneller steigen als Einkommen und immer grössere Teile der Bevölkerung vom Vermögensaufbau ausgeschlossen werden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie Geldvermögen reduziert werden können, sondern auch:
Welche Art von Wirtschaftssystem langfristig überhaupt gesellschaftlich tragfähig bleibt.

Möglicherweise braucht es künftig eine Kombination verschiedener Ansätze:

  • vorsichtigere Kreditvergabe,

  • stärkere Eigenkapitalanforderungen,

  • steuerliche Anreize für Entschuldung,

  • sowie eine offenere Debatte über die Rolle der Geldschöpfung selbst.

Klar ist jedenfalls:
Geld entsteht nicht neutral. Die Art, wie neues Geld geschaffen wird, beeinflusst Immobilienpreise, Vermögensverteilung, soziale Ungleichheit und letztlich auch die Stabilität einer ganzen Volkswirtschaft.

Gerade deshalb betrifft dieses Thema nicht nur Banken, Ökonomen oder Politiker. Es betrifft jeden Menschen, der spart, arbeitet, Steuern bezahlt, eine Wohnung sucht oder eine Hypothek trägt.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis:
Das Geldsystem ist keine technische Nebensache, sondern eines der zentralen Fundamente unserer Gesellschaft. Und je besser die Bevölkerung versteht, wie Geldvermögen, Schulden und Geldschöpfung zusammenhängen, desto eher können auch Reformen überhaupt diskutiert werden.

Sprechen Sie deshalb mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern über diese Zusammenhänge. Denn viele Entwicklungen, die heute als normal erscheinen – steigende Immobilienpreise, wachsende Verschuldung oder immer höhere Vermögenswerte – sind nicht einfach naturgegeben. Sie sind das Ergebnis eines Systems, das von Menschen gestaltet wurde und deshalb grundsätzlich auch verändert werden kann.

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